Bachblüten und die Venen

Körperliche und geistige Elastizität ist gefragt

Venenprobleme, die Neigung zu Krampfadern, Gefäßbrüche und als deren Folgen Thrombosen und offene Beine, beruhen meist auf Bindegewebsschwäche und gehören zur typischen Konstitution des Hypotoniker

Venenprobleme, die Neigung zu Krampfadern, Gefäßbrüche und als deren Folgen Thrombosen und offene Beine, beruhen meist auf Bindegewebsschwäche und gehören zur typischen Konstitution des Hypotoniker

Das Bindegewebe ist jenes Material im Körper, das alle spezifischen Organzellen verbindet und so Organen und Körperteilen ihre äußere Form gibt. Es verbindet, gestaltet und – was besonders wichtig ist – es gibt Halt. Mangel an Festigkeit in diesem Bereich spiegelt einen seelisch nicht eingestandenen Mangel an Bindungs- und Verbindungsfähigkeit, einen Mangel an Halt, Festigkeit, Verlässlichkeit und innerer Spannkraft wieder. Wer sich hängen lässt, ohne es sich einzugestehen, wird es mit der Thematik des betroffenen Körperteils längerfristig im Spiegel zu sehen bekommen.

Ist der formgebende Aspekt des Bindegewebes betroffen, so wird sichtbar, dass der Betroffene seinen geistig-seelischen Aufgaben keine Gestalt geben kann. Er neigt dazu nachzugeben und sich selbst formen zu lassen. Mangel an Druck und Handlungsfähigkeit kommen oft noch dazu. Schutz und Halt wird bei anderen gesucht. Die ausgeprägte Empfindlichkeit und Verletzbarkeit, die meist geleugnet wird, drückt sich dann in den blauen Flecken aus, die bei jedem kleinen Anstoß sofort entstehen.

Wenn das Blut zu träge fließt - Bereits die Besenreiser verhindern, dass wir mit elegant beweglichen und schönen, festen Beinen die Fähigkeit zu eigenem Standpunkt und Fortschrittsbereitschaft vortäuschen. Unangenehmer wird es, wenn die tieferen Beinvenen betroffen sind, wenn die allgemeine Wandschwäche und die mangelnde Festigkeit des umliegenden Gewebes verhindern, dass das Blut geradewegs zum Herzen zurückkehrt.

Das Blut fließt in gemächlichen Schleifen träge vor sich hin, und die überlasteten Venenklappen können oft nicht mehr verhindern, dass das Blut sogar wieder zurückfließt. Die Folge sind Krampfadern, schwere Beine und nächtliche Krämpfe.

Es fehlt an Spannkraft und Elastizität. Der Stau in den Venen bewirkt auch Flüssigkeitsaustritte im Bereich der Unterschenkel und der Füße, das Blut versumpft sozusagen im Gewebe. Das seelische Element, symbolisiert im Wasser, ist nicht mehr in Bewegung, sondern im Stau! Die Krämpfe sollen den Betroffenen "auf die Sprünge" helfen, aber bereits die Tageszeit – die dem weiblichen Pol zugeordnete Nacht – verrät, dass es wohl mehr um seelische Sprünge geht.

Fließen setzt immer die Fähigkeit zu Wandlung voraus, und äußere Beweglichkeit setzt innere voraus. Hört der Mensch auf sich zu wandeln, wird sein Bewusstsein träge. Gerinnen seine Meinungen zu festen Ansichten und Urteilen, so gerinnt auch bald im Körper, was eigentlich flüssig sein sollte. Die Art, wie nun der Körper Auswege aus dieser Sackgasse sucht, zeigt den Weg im übertragenen Sinn. Der Organismus knüpft neue Gefäßverbindungen, schlägt Brücken zu noch intakten Gefäßen und bringt so die Lebensenergie auf Schleich- und Umwegen doch noch ans Ziel. Hier könnte auch der Hinweis ablesbar sein, mit der Lebensenergie im übertragenen Sinn neue Wege zu gehen, bisher ungewohnte Verbindungen zu knüpfen und im Bewusstsein Brücken zu schlagen.

Es zeigt, dass kleine Schritte und bescheidene Lösungen notwendig sind. Die Aussöhnung mit dem Symptom, mit der offensichtlichen Schwäche kann so ein erster Schritt sein. Je bewusster wir mit unserer eigenen Schwäche umgehen lernen, umso mehr werden wir zu unserer Mitte finden und dort unsere Stärke, Handlungsfähigkeit und Beweglichkeit entdecken.

Die Problematik dahinter ist, dass Bach- bzw. Buschblüten, die zwar nicht gleich Ihre Venenprobleme beheben werden, aber die Thematik dahinter ansprechen, sind:

CENTAURY – für Menschen, die sich leicht durch andere beeinflussen und ausnützen lassen, weil sie empfindsam und harmoniebedürftig sind; gibt persönliche Stärke und die Fähigkeit seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen und zu behaupten

TALL MULLA MULLA – auch für Menschen, die Konfrontationen lieber ausweichen und daher das Alleinsein oft vorziehen, sich dabei aber auch allem Neuen gegenüber verschließen; auf körperlicher Ebene verbessert es den Blutfluss in den Gefäßen

CERATO – für Menschen, die nicht den Mut zu einer eigenen Meinung haben; fördert den Zugang zur eigenen Intuition und zu selbstsicheren Entscheidungen

RED GREVILLEA – fürs Feststecken, wenn man sich Wandel wünscht, aber nicht weiß, wie man ihn bewerkstelligen soll.

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