Homöopathie und die Haut

Die Haut schützt die Körperoberfläche vor schädlichen Umwelteinflüssen und vermittelt Sinneseindrücke. Bei Beschwerden können homöopathische Mittel eingesetzt werden, die diese Beschwerden lindern.

Homöopathie und die Haut

Homöopathie und die Haut

Allergische Hautausschläge

Urtica urens D4 Aussehen wie nach Brennesselkontakt mit brennendem Jucken oder auch stärkerem Brennen; schlechter durch Wärme; „Sonnenallergie“

Cantharis D4 Starkes Brennen; intensive Rötung; eventuell Blasenbildung; starke allgemeine Unruhe und Reizbarkeit

Okubaka D4 Rötung, Schwellung und Brennen der Haut; ausgelöst durch Nahrungsmittel, Medikamente; verbunden mit Verdauungsstörung, Durchfall und Übelkeit;
vor allem bei südländischen Reisen;
Entfernung der Zecke mittels einer Zeckenzange, wodurch das Tier möglichst nicht gequetscht wird, sondern direkt am Hals gefasst werden kann. Vorsichtig anziehen und möglichst gerade herausziehen!
Das Eintupfen mit Öl oder anderen Stoffen bei der Entfernung bringt keine Erleichterung!!
Reste von Zecken, die in der Haut verblieben sind, müssen vom Arzt entfernt werden. Bitte Impfschutz beachten! Da die ebenfalls von Zecken übertragene Borelliose keineswegs harmlos ist, empfiehlt sich der Schutz vor Zeckenbissen mittels Auftragen und Einreiben von Insektenschutzmitteln. Eine Infizierung durch Borellien erkennt man an einer Entwicklung eines roten Ringes mit weißem Hof, im Verlaufe der dem Biss folgenden drei bis fünf Tage. In diesem Falle sofort den Arzt aufsuchen!

Ledum pallustre D4-D8 Wundstelle mit rötlicher oder bläulicher Verfärbung; anfangs wenig Schwellung mit stechenden oder brennenden Schmerzen; Verlangen nach kühlen Umschlägen; auch nach Entfernung der Zecken mit einer Zeckenpinzette; Rötung und Schwellung der Bissstelle

Apis D4 blasse Farbe und eindrückbare teigige und hitzende Schwellung der Haut; besser durch kühle Umschläge

Sonnenallergie

Aconitum D6-D12 juckender punktförmiger oder flächiger Ausschlag auf der Brust; starkes Hitzegefühl und Brennen; Unruhe und Nervosität

Entzündungen, Eiterungen, Abszesse, Furunkel, Akne

Belladonna D3-D6 Akute, meist infektiöse Entzündungsprozesse mit klopfenden Schmerzen; wenn also eine Abszessbildung droht, noch bevor sich Eiter bildet; Schwellung und Hitzegefühl; Rötung; stündlich drei Tropfen von Belladonna D3-D6

Apis D3-D6 Bei zunehmender Verbreitung mit Stechen und Ödembildung

Hepar sulfuris D6 Bei drohender Eiterung

Myristica D6 Im Falle des nächsten Stadiums zur Eiterung mit bereits sichtbarer gelblicher Verfärbung, entweder lokalisiert oder diffus; mehr oder weniger starke Schmerzentwicklung; zur Verhinderung der Ausbreitung

Mercurius solubilis D4-D12 Eiterung mit nächtlicher Verschlimmerung der Beschwerden und nächtlicher Reifung; auch Zahnfleisch- entzündungen

Bellis perennis D6 Eiterungen, Furunkel oder schmerzhafte Pickel; bei allgemeiner Empfindlichkeit gegen Kälte; infizierte Talgdrüsen, vor allem im Gesicht; Allergien auf Ohrringe, Schmuck u.ä.; schmerzhafte Pickel mit Röte oder Schwellung

Sulfur D6 und Hepar sulfuris D6 Bei gewöhnlicher Akne, entzündliche Stellen mit Eiterbildung

Sulfur jodatum D6 und Mercurius solubilis D6 Bei gewöhnlicher Akne; entzündlich; rötlich, leicht erhoben; ohne Eiterbildung

Natrium muriatricum D6 Akne bei bleichsüchtigen Mädchen, die zu Verstopfung und Regelverspätung neigen

Arnica D4 Eiterung von Wunden durch Verletzung mit Blutung oder Bluterguss und nachfolgender Tendenz zur Eiterung

Calendula D6-D12 Bei ausgefransten und größeren oberflächigen Wunden (vorher ärztliche Abklärung)

Ledum D6-D12 Bei Stichwunden verschiedenster Art, die oft bläulich verfärbt aussehen und durch Kälteanwendung besser werden (Nadel, Kaktus, Stachel, Holzspan)

Hämatome

Arnica D4 Bei Neigung zur Bildung von "Blauen Flecken" durch z.B. traumatische Geschehnisse (Schläge) empfiehlt sich sowohl vorbeugend als auch im Anlassfall die Verwendung von Arnica D4. Es ist auch hervorragend als Profilaktikum bei Operationen geeignet, Operationsfolgen können damit vermindert werden.

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