Ölziehen - Was, Wie und Warum?

Manchmal haben ganz einfache Methoden die beste Wirkung - sie sind allerdings nicht immer für jeden geeignet.

Mitte der 80-er Jahre hielt der ukrainische Mediziner Dr. F. Karach auf einem Kongress des Verbandes der Onkologen und Bakterieologen ein vielbeachtetes Referat. Er stellte einen ungewöhnlichen, einfachen Heilungs- und Reinigungsprozess des menschlichen Körpers mit kaltgepressten Ölen (Sonnenblumen-, Distel-, Erdnussöl, etc.) vor.

Der Vorgang besteht nur aus Schlürfen und Saugen des Öles im Mund. Über die Schleimhaut des Mundes, den lymphatischen Rachenring, die Tonsillen und die Speichelflüssigkeit kann ein positiv wirksamer Entgiftungseffekt des Rachenraumes erzielt werden, der sich auf den gesamten Organismus heilsam auswirkt.

Kuranwendung
2 mal pro Jahr wenn möglich zur Übergangszeit Herbst/Winter, Winter/Frühling: Morgens nimmt man gleich nach dem Aufstehen, auf nüchternem Magen einen Teelöffel Öl in den Mund und bewegt ihn ohne Hast und Anstrengung in der Mundhöhle hin und her. Nach etwa 20 Minuten sollte das Öl eine milchige Konsistenz haben und kann ausgespuckt werden. Zu beachten: das Öl ist eventuell stark belastet mit Mikroorganismen und biochemischen Rückständen - Infektionsgefahr!

Anschließend den Mund 5 bis 6 mal mit lauwarmem Wasser ausspülen, danach gründlich die Zähne putzen. Eine Kur sollte 6 bis 8 Wochen dauern.

Klassische Anwendungsgebiete

  • Zahnfleischprobleme, Paradontose
  • Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen
  • chronische Erkrankung der Kiefer-, Rachen-, und Stirnhöhlen.

Auf Grund der systemischen Wirkung kann das Verfahren aber ebenso bei Rheuma und Gichtbeschwerden, Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Schwermetallbelastungen etc. zur Anwendung kommen.

Aber: Nicht jedermanns Sache
Allerdings ist diese Anwendung nicht für jeden geeignet. Bei empfindlichen Personen kann sie durchaus auch zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Brechreiz oder Durchfall führen. Das muss man in diesem Fall für sich selbst herausfinden. 

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