Sonntag, 24. September 2017

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Schüßler Salze

Woher kommt der Ausdruck "Schüßler Salze" überhaupt, worum handelt es sich dabei und vor allem, was können diese Mineralsalze?

Schüßler Salze

Schüßler Salze

Benannt sind die Salze nach dem Arzt und Forscher Dr. Wilhelm Schüßler, einem Mediziner, der 1821 in Bad Zwischenahn bei Oldenburg geboren wurde. Nach dem Medizinstudium in Gießen eröffnete er eine eigene Praxis in Oldenburg, verlagerte aber bald die Behandlung seiner Patienten auf die Homöopathie. Seine Beobachtungen am kranken Menschen, die Erfahrungen in der Homöopathie und die zu seiner Zeit gerade hochaktuellen Forschungen über die menschliche Zelle, wiesen ihm schließlich den Weg zu den zwölf Mineralstoffverbindungen, die seiner Ansicht nach für den ungestörten Betrieb des Organismus unverzichtbar sind.

Das Wesentliche seiner Lehre besteht darin, dass diese Mineralsalze die wichtigsten Nährstoffe für die menschlichen Zellen darstellen. Dadurch wird es diesen kleinsten Bausteinen unseres Körpers erst möglich jede ihnen zukommende Funktion optimal zu erfüllen. Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind vereinfacht gesprochen für die Behebung zahlreicher Bestriebsstörungen zuständig, die eben gerade durch einen Mangel an solchen Substanzen entstehen können.

Optimale Versorgung mit Nährstoffen
Dieser Mangelzustand herrscht hauptsächlich im Innersten unserer Zellen. Er kann nur durch Auffüllen mit den entsprechenden "Betriebsstoffen", wie Dr. Schüßler diese sehr treffend benennt, behoben werden. Um nun diese Mittel in eine Form zu bringen, die auch die kleinste Zelle des menschlichen Organismus verarbeiten kann, müssen diese Salze homöopathisch potenziert, also verdünnt werden. Schüßler wusste aus der Erfahrung seiner ärztlichen Tätigkeit sehr genau, dass hohe Dosen an pur verabreichten Mineralien für den menschlichen Körper nur schwer verwertbar sind. Durch die starke Verdünnung konnte Schüßler erreichen, dass die Salze durch die sehr komplex aufgebauten Zellmembranen hindurch optimal aufgenommen werden. Dies erklärt auch die Möglichkeit, Schüßler Salze in sehr hohen Dosen zu verabreichen, da eine Überdosierung so gut wie ausgeschlossen werden kann. 

Unter diesem Aspekt ist also die Biochemie des Dr. Schüßler als eine physiologische Heilmethode zu verstehen, die nicht reparierend eingreift, sonder lediglich Mangelzustände behebt.

Sie stellt unserem Organismus Stoffe zur Verfügung, die er dringend braucht. Außerdem sind die zugeführten Substanzen nicht als Fremdstoffe zu verstehen, sondern sie befinden sich permanent in jeder Zelle und in den Körperflüssigkeiten, nur eben häufig in einem Defizit. Der Körper wird dadurch optimal versorgt, bis seine eigene Leistungsfähigkeit wieder hergestellt ist. Er geht also dadurch den Weg in Richtung Heilung und Gesundheit. Das Ziel der Schüßler´schen Mineralstofftherapie ist also, eine Stärkung des Organismus von innen her, damit dieser von sich aus befähigt wird, mit den von außen auf ihn einwirkenden Belastungen, Schwierigkeiten und krankmachenden Einflüssen besser fertig zu werden.

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