Jenaer Studie: Äpfel können Darmkrebsrisiko reduzieren

Äpfel können Darmkrebsrisiko reduzieren

Äpfel können Darmkrebsrisiko reduzieren

Es sei nachgewiesen worden, dass die im Apfel enthaltenen Flavanoide die Darmzellen bei Abbau und Abwehr giftiger Substanzen unterstützen, sagte die Ernährungswissenschaftlerin Beatrice L. Pool-Zobel von der Universität Jena.

Flavanoide kommen in den Schalen vieler Obst- und Gemüsesorten und in grünem Tee vor. Ihren Namen haben sie vom lateinischen Wort flavus (gelb), da sie oft für gelbe Färbungen verantwortlich sind. Äpfel seien in Westeuropa ein Hauptlieferant von Flavanoiden, sagte die Professorin. Noch sei aber wenig bekannt, woher die gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanzenstoffe komme.

Äpfel seien zudem wegen bestimmter Schwebstoffe interessant, die zum Beispiel in trübem Apfelsaft enthalten sind. Diese sorgen nach Erkenntnis der Ernährungswissenschaftler dafür, dass die Darmzellen gesund bleiben.

Die vom Bundesforschungsministerium geförderte Studie läuft seit drei Jahren und wurde bis 2009 verlängert. An ihr sind auch Wissenschaftler der Universitäten in Kaiserslautern, Heidelberg, Karlsruhe, München und Würzburg sowie der Forschungsanstalt Geisenheim (Hessen) beteiligt.

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