Mikronährstoffe im Sport

Sportliche Belastung führt zu einer Steigerung des Energie- und Baustoffwechsels und geht einher mit einem erhöhten Bedarf an Mikro- und Makronährstoffen.

Mikronährstoffe im Sport

Mikronährstoffe im Sport

Das gilt nicht nur für Profisportler, auch schon der durchschnittliche Amateursportler sollte diesen sich hieraus ergebenden erhöhten Bedarf über eine quantitativ und qualitativ angepasste Ernährung abdecken. Somit werden Mangelerscheinungen mit negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit oder sogar gesundheitsschädliche Folgen  vermieden.

Achten Sie auf ausgewogene Ernährung!
Es ist ganz besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu achten. Die Ernährung spielt demnach im Freizeitsport und im  Hochleistungssport eine besondere Rolle. Der Bedarf im Sport ist bei den meisten Vitaminen gegenüber dem Bedarf von nicht Sport treibenden Menschen geringfügig erhöht. Vitamine werden im Stoffwechsel eingesetzt. So bewirken Vitamin B1, B6 und B12 eine erhöhte Ausdauerleistungsfähigkeit; Folsäure, Biotin, Vitamin C, Vitamin A und  Vitamin E eine erhöhte Regenerationsfähigkeit. In der sportmedizinischen Praxis berichten manche Athleten über die Zufuhr von Megadosierungen einiger Vitamine, in der  Hoffnung, hierdurch eine Verbesserung der Leistung zu erreichen. Es gibt jedoch bisher keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege dafür, dass es durch eine hochdosierte  Einnahme von Vitaminen zu einer Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit oder Belastbarkeit kommt, wenn eine ausgewogene Ernährung den erhöhten Vitaminbedarf abdeckt.

Mineralien als natürliches Doping
Anders ist die Lage bei Mineralien. Sie werden definitionsgemäß in Makromineralien (Tagesbedarf über 100 mg) und Spurenelemente (Tagesbedarf unter 100 mg) unterteilt.

Ihre Funktion lässt sich in drei wesentliche Bereiche unterteilen:

  • Aufbau der Knochen und Zähne
  • funktionelle Gewährleistung der Herz-und Muskelkontraktion und des Nervensystems
  • Regulation des Zellstoffwechsels

Da all diese Bereiche bei körperlicher Aktivität eine große Rolle spielen, erklärt sich die herausragende Bedeutung der Mineralien und Spurenelemente im Sport. Im  Gegensatz zu Vitaminen werden Mineralien oft in chemische Substanzen des Körpers eingebaut und über den Stuhl, Urin und insbesondere auch über den Schweiß  ausgeschieden. Sie sind sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Nahrungsmitteln enthalten, jedoch teilweise in sehr unterschiedlicher Konzentration.

Gesund für den aktiven Körper
Für körperlich und sportlich aktive Menschen sind einige Mineralstoffe und Spurenelemente besonders wichtig. Natrium, Chlorid und Kalium bezeichnet man als Elektrolyte, da sie in gelöster Form elektrische Ladungen transportieren. Für den Sportler sind besonders ihre Funktion für die Nervenleitung, Muskelkontraktion und die Regulation des Salz- und Wasserhaushaltes wesentlich. Magnesium ist wichtig für den Knochenaufbau und reguliert die Aktivität von über 300 Enzymen im Körper. Calcium und Phosphor  sind die wesentlichen anorganischen Substanzen in den Knochen und Zähnen. Calcium ist vor allem an der Reizweiterleitung im Nervensystem sowie der Muskelkontraktion beteiligt. Phosphor spielt weiters eine wichtige Rolle im Säure-Basenhaushalt. Eisen ist ein Bestandteil von Hämoglobin und daher für den Sauerstofftransport im Blut und die  Speicherung in der Muskulatur unersetzlich.

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