Freitag, 28. Juli 2017

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Das Zaubermittel: Wellness durch Bewegung

Sich wohl zu fühlen ist das Bedürfnis von fast allen Menschen. Das hängt aber weitgehend von unserem täglichen Verhalten bei der Ernährung, der Bewegung und von der Entspannung ab.

Das Zaubermittel: Wellness durch Bewegung

Das Zaubermittel: Wellness durch Bewegung

Wir haben es uns durch die moderne Technik sehr bequem gemacht. Um von A nach B zu kommen nutzen wir Fahrzeuge, meist auch wenn es gar nicht weit ist. Wir müssen nicht mehr Treppen steigen, um in den 2. Stock zu gelangen, sondern wir benutzen einen Lift. Wir bedienen heute viele Dinge aus der Ferne wie z.B. das Garagentor, das Radio, das Fernsehgerät etc. All das hat dazu geführt, dass wir uns im Alltag immer weniger bewegen. Die beruflichen Anforderungen lassen oft auch einen geringeren zeitlichen Freiraum zu. Hohe geistige und psychische Belastung versucht man in körperlicher Ruhestellung auszugleichen und die eigene Bequemlichkeit hindert viele auch daran Bewegung zu machen.

Use it or lose it
Die Natur hat aber unseren Körper als einzigartigen Bewegungsapparat konzipiert. Wenn wir die phantastischen Fähigkeiten, die uns in die Wiege gelegt wurden, aus welchen Gründen auch immer nicht nutzen, so verlieren wir diese mit zunehmenden Alter. Die Natur ist in dieser Hinsicht sehr hart, aber doch gerecht. Die Amerikaner haben ein Sprichwort das diesen Umstand sehr gut zum Ausdruck bringt „use it oder lose it“ was so viel bedeutet wie „nutze es oder verliere es“. Wie oft im Leben wird uns aber erst bewusst was wir gehabt haben, wenn wir es verloren haben. Was verloren ist, ist leider oft nur sehr schwer wiederzubekommen, und wenn dann meist unter sehr großen Anstrengungen. Der erste Tag der Erkenntnis, an dem wir spüren, dass wir hier etwas ändern müssen, ist der beste um zur Tat zu schreiten. Die ersten Schritte können etwa sein, im Alltag wieder vieles zu Fuß zu erledigen und häufiger spazieren zu gehen. Möchten Sie aber mit Sport beginnen, so holen Sie sich am besten zuerst Informationen, wie es in der individuellen Situation am Besten anzugehen ist.

Nicht einfach losrennen!
Es macht keinen Sinn einfach loszurennen, ohne Rücksicht auf das IST und auf das WOHIN. Experten geben nach einer körperlichen Analyse dazu die richtigen Tipps. Wie kommt man zu den selbst definierten Zielen ohne ein gesundheitliches Risiko einzugehen oder sich durch falsche Betätigungen langwierige Verletzungen einzuhandeln? Nach der Feststellung, dass man schon etwas in die Breite gewachsen ist und auch durch die daraus resultierende Defizite beim körperlichen und geistigen Befinden ist für viele der zusätzliche Kalorienverbrauch ein wesentlicher Anreiz zur Sportausübung. Es bestehen jedoch unterschiedliche Meinungen darüber, wie viele Kalorien z.B. durch eine Ausdauersportart verbrannt werden.

Eine Kalorie pro Kilo und Kilometer
Aufgrund der körperlichen Eigenheiten verbraucht jeder Mensch beim Trainieren unterschiedlich viel Energie. Im Allgemeinen gilt jedoch folgende Regel: Für jeden gelaufenen Kilometer wird pro Kilogramm Körpergewicht eine Kalorie verbrannt. Beispiel: Eine Frau mit einem Körpergewicht von 60 Kilogramm läuft 5 Kilometer. Nachder oben beschriebenen Regel verbrennt sie durch das Training somit etwa 300 Kalorien. Wenn man gegenüberstellt wie viel Kalorien eine Lebekäsesemmel (ca. 400 kcal), ein Eis (Magnum ca. 350 kcal) oder eine Tafel Schokolade (ca. 500 kcal) enthält, dann überlegt man vielleicht beim nächsten Gusto, ob es wirklich vernünftig ist, sich diese Kalorienbombe zu gönnen. Eine gute Alternative dazu wäre in jedem Fall ein schmackhafter kalorienarmer Apfel (ca. 70 kcal).

Einmal ist keinmal
Um die Kalorien der Leberkässemmel wieder los zu werden, muss man mindestens 5 bis 6 Kilometer laufen. Nicht um abzunehmen, sondern nur, um die aufgenommene Energie wieder zu verbrauchen. Wenn man dann auch noch etwas von der zuviel vorhandenen Substanz abbauen möchte, sollte man natürlich schon einiges mehr leisten. Um sichtbare Erfolge zu erzielen genügt das nicht nur einmal, sondern immer wieder und immer wieder. Im Idealfall bewegt man sich jeden zweiten Tag etwa eine Stunde in der frischen Luft mit spaßbereitenden Dauerleistungen. Wenn man das ca. zwei Monate in aller Regelmäßigkeit handhabt, ist man nach dieser Zeit körperlich, geistig und auf mentaler Ebene etwa um 30 Prozent leistungsfähiger als zuvor. Toll oder?

Tu ́ etwas und erwarte ein Wunder
Man sollte für sein künftiges Leben also ein neues Bewegungsverhalten entwickeln. Als Geschenk bekommt man für sein Tun etwas, das man sich im Inneren wünscht: sich wohl zu fühlen, gut auszusehen und somit auch die Chance glücklich zu sein.

Viele würden sich auch wundern, wie einfach es ist, dieses Verhalten in den Alltag einzubauen, wenn man es nur will. Machen Sie sich schlau und gehen Sie zum Spezialisten, der Ihnen sagen kann, was es zu tun gilt – angepasst an die individuellen Rahmenbedingungen, die eigenen Wünsche die Ziele.

Körperliche Leistungsfähigkeit und Stresstoleranz

  • laufe, fahre, walke, rolle, schwimme etc. dem Alltagsstress davon
  • aktiver Adrenalinabbau (Stesshormon) wird betrieben
  • Bewegung entspannt aktiv „die Gedanken fließen„
  • Bewegung fördert die Sauerstoffversorgung des Gehirns, die Durchblutung wird angeregt
  • durch Bewegung wird Hormonspiegel erhöht z.B. Glückshormone
  • Verbesserung der Mikrozirkulation durch bessere Durchblutung des Gehirns, des Herzens, der inneren Organe, Muskulatur etc.
  • Senkung des Ruhe- und Belastungspulses
  • raschere Erholung nach regelmäßiger Bewegung

Anpassungsreaktionen des Körpers an ein Ausdauertraining
Die Natur hat vorgesehen, dass alles was erhöhter Beanspruchung unterliegt, einen entsprechenden Widerstand entwickelt, um damit den höheren Anforderungen gerecht zu werden. Unser Körper zeigt nach einiger Zeit des kontinuierlichen Betreibens von Ausdauersport in allen Bereichen Verbesserungen seiner Funktionstüchtigkeit.

Herz

  • Senkung von Ruhe- und Arbeitspuls
  • Verringerung des Sauerstoffbedarfes
  • Steigerung des Schlagvolumens
  • Ökonomisierung der Herzarbeit

Peripherer Kreislauf

  • verbesserte Kapillarisierung im Skelettmuskel
  • verbesserte intramuskuläre Blutverteilung (belastungsangepasste Durchblutung)
  • Senkung des systolischen Blutdrucks

Atmung

  • Vergrößerung der Respirationsfläche (Fläche der gasaustauschenden Alveolen in den Lungenflügeln)
  • Verbesserung der Diffusionskapazität für Sauerstoff (Durchlässigkeit der Alveolen)
  • Ausweitung der Lungenkapillaren
  • Weitung von Lungenvenen und -arterien (bedeutet bessere Blutversorgung von und zur Lunge)
  • Verbesserung der Atmungsökonomie

Stoffwechsel

  • Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahme
  • Erhöhung der Dauerleistungsgrenze (anaerobe Schwelle)
  • Senkung der Triglyceride und LDL Cholesterine
  • Verbesserung des Kohlehydratstoffwechsels (Insulinsensibislität)
  • Verbesserung des Fettstoffwechsels (Gewichtsreduktion)

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