Schnarchen kann gefährlich sein

Schnarchen stört nicht nur unseren Schlaf, sondern auch den gesamten Organismus.

Schnarchen kann gefährlich sein

Schnarchen kann gefährlich sein

Kommt es nämlich während des Schnarchens zu einer Verflachung der Atmung oder überhaupt zum Aussetzen, so gerät der Organismus unter Sauerstoffnot und damit in eine Notfallsituation, welche das Herz belastet und dramatische Folgen haben kann. Auch kurzzeitiges Aufwachen aus dem Tiefschlaf ist damit verbunden, ohne dass es dem Schlafenden aber bewusst wird. Die Störungen des Schlaf­ablaufes verursacht trotz gleichbleibender Schlafdauer Unausgeschlafenheit und Tagesmüdigkeit. Erzählt der Partner noch dazu, dass der Betreffende Schnarchpausen mit Atemaussetzern einlegt, dann sollte dieser dem Arzt davon berichten, denn es könnte sich um ein Schlafapnoe-Syndrom handeln. Rückenlage, Übergewicht, Genussmittel und Medikamente fördern es.

Die einfachste – und zugleich mühsamste – Gegenmaßnahme ist die Gewichtsreduktion. Dazu gibt es psychologische, diätetische und medikamentöse Möglichkeiten. Ratschläge zur Auswahl, bekommen Sie in einem Gespräch mit Ihrem Apotheker.
Einige Empfehlungen sind einfach umsetzbar:

  • Wer beim Schlafen am Rücken schnarcht kann die Rückenlage durch einen im Pyjama eingenähten Tennisball verhindern.
  • Alkohol fördert ebenfalls die Schlafapnoe und Rauchen verursacht eine chronische Entzündung der Rachenschleimhaut, die vermehrtes Schnarchen verursacht. Man
    soll deswegen zwei Stunden vor dem Schlafen gehen keinen Alkohol mehr trinken und das Rauchen reduzieren.
  • Auch bestimmte Medikamente verstärken die Schnarchneigung. Dazu zählt die Gruppe der Pysychopharmaka mit muskelentspannender Wirkung und Antidepressiva.

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