Sonntag, 18. November 2018

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Der Bauchumfang - ein Risiko

Für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen ist ein sichtbarer Bauch gleichzeitig auch ein sichtbares Risikozeichen. Sie sollten Ihren Bauchumfang also etwas im Auge haben.

Bauchumfang - ein Risiko

Bauchumfang - ein Risiko

Das Fettgewebe ist nach der Haut unser zweitgrößtes Organ. Ein normalgewichtiger Mensch verfügt über etwa 40 bis 60 Milliarden Fettzellen. Fett zu speichern war in der Entwicklungsgeschichte des Menschen eine wichtige Fähigkeit im Kampf ums Überleben. Hunger stand auf der Tagesordnung und Notzeiten waren häufig. In diesen Zeiten haben sich die besten "Futterverwerter" herausselektioniert.

Von den verschiedensten Fettspeichern in unserem Körper ist das "Bauchfett" besonders schnell verfügbar und ist als Ergänzung zur Nahrungsaufnahme ein idealer  Reservetank". Beim Fasten werden dort Fette freigesetzt, die dann wiederum Energie für Bewegung und körperliche Arbeit liefern. Werden die Fette im Muskel nicht verbrannt, kommt es zu einer Muskelverfettung, die in der Folge eine Zuckerkrankheit (Altersdiabetes) begünstigt. Ausdauerbelastung und Bewegung sind daher Grundlage jeder Vorsorge gegen Fettleibigkeit (Adipositas).

ADIPOSITAS - Herzinfarkt und Lebenserwartung
Nach der Nährstoffaufnahme im Darm kommen Fette in das Blut und werden entweder verbraucht oder lagern sich in Bauch und Hüfte an. Je reichhaltiger wir essen, je weniger wir uns bewegen, desto höher sind die Blutfette und desto höher das Risiko für einen Herzinfarkt. Erkennen können wir dieses Risiko ganz einfach schon am Bauch, der die Höhe der Blutfette und das Herz-Kreislaufrisiko steuert. So vermindert ein hoher Bauchumfang auch die Lebenserwartung.

ADIPOSITAS und Diabetes
Bauchbetontes Übergewicht hat oft einen "Altersdiabetes" zur Folge. Durch immer früher auftretendes Übergewicht und Adipositas durch Verminderung der körperlichen Aktivität wird heute diese Form des Diabetes zunehmend auch bei jungen Erwachsenen ausgelöst. Seit kurzem wird auch von Fällen bei Kindern berichtet, die in erster Linie mit einer Fettleibigkeit in Zusammenhang stehen.

So messen Sie den Bauchumfang
Zur Feststellung Ihres persönlichen Risikos brauchen Sie lediglich ein Maßband, mit dem Sie den Taillenumfang beim Bauchnabel messen (im Zweifelsfall in der Mitte zwischen Brustbein und Becken). Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen ist in Abhängigkeit vom Bauchumfang erhöht. Sie messen am besten in der Früh vor dem Frühstück, unbekleidet vor dem Spiegel. Der Bauch sollte weder bei voller Einatmung noch bei voller Ausatmung (nicht den Bauch herauspressen; nicht einziehen), sondern bei leichter Atmung durch die Nase gemessen werden (es kann aber auch der Mittelwert zwischen Ein- und Ausatmung verwendet werden).

  • Steuern Sie frühzeitig einer Erkrankung entgegen, indem Sie Ihre "Bewegung" im Alltag steigern. Wählen Sie eine Ausdauersportart wie z.B. Radfahren, (langsam) laufen.
  • Nutzen Sie die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen und lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, sowohl was die Ernährung, Bewegung und möglicherweise unterstützende Medikamente, die den Gesamterfolg verbessern, betrifft.

Das kommende Frühjahr ist die ideale Zeit damit anzufangen!

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