Freitag, 14. Dezember 2018

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Fette - Pflege aus dem Toten Meer

Wellness für die Haut

FETTE unsere neue Wohlfühl- und Pflegeserie basierend auf dem ORIGINAL TOTES MEER BADESSALZ aus Israel.

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Das Tote Meer
Der Jordan Fluss mündet am unteren Ende des Jordantals, im Grenzland zwischen Jordanien und Israel, ins Tote Meer. Mit ca. 80 km Länge, 18 km Breite und einer Oberfläche von ca. 1.020 Quadratkilometern ist es eines der größten Binnengewässer der Erde. Inmitten einer Wüste im syrisch-ostafrikanischen Grabenbruch gelegen, wird das Tote Meer im Westen durch das Judäische Wüstengebiet und im Osten von den Moabiter Bergen eingeschlossen.

Das Tote Meer besteht aus zwei Becken: ein größeres im Norden, das über 350 m tief ist und ein kleineres, flaches im Süden, welches nur ein paar Meter tief reicht. Heute ist der Wasserstand hier so niedrig, dass dieser Teil des Toten Meeres wahrscheinlich ausgetrocknet wäre, gäbe es nicht einen Kanal vom nördlichen Becken her, der das südliche Becken speist.

Seine besondere Wüstenlage bestimmt das einmalige Klima am Toten Meer: im Winter erreichen die niedrigsten Temperaturen nur 14-17 Grad, während im Sommer Höchsttemperaturen von 34-51 Grad erzielt werden. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 27% im Sommer recht niedrig und beträgt auch im Winter nur 38%. Milde Winde wehen morgens vom Meer weg in Richtung Negev-Wüste bzw. zu den Judäischen Bergen und kehren abends zum Meer zurück.

Seine tiefe Lage, die die UV-Wirkung der Sonne positiv beeinflusst und die trockene, sauerstoffreich-saubere Luft sind weitere Kriterien, die das Tote Meer, abgesehen von seiner einmalig hohen Konzentration an Mineralien, zu einem weltweit bekannten, natürlichen Gesundbrunnen machen.

Geschichten um das Tote Meer
Es wird überliefert, dass die für ihre Schönheit berühmte ägyptische Königin Cleopatra Karawanen an das Tote Meer entsandte, um das "kostbare weiße Gold" für ihre sagenumwobenen Schönheitsbäder zu beschaffen.

Konkretere Auskunft erhalten wir von Aristoteles (384-322 v. Chr.): Er war der Erste, der die umliegenden Nationen über dieses seltsame Meer wissenschaftlich informierte. Aristoteles berichtete, dass das Wasser so bitter und salzig sei, dass kein Fisch darin leben konnte und weder Tier noch Mensch, auch wenn an Händen und Füßen gebunden, darin untergehen konnten.

Wichtige Kommentare darüber, wie das Tote Meer Wasser zur Heilung verwendet wurde, finden sich auch im Talmud, jener fundamentaler Kodex bürgerlich-jüdischer Gesetzgebung: Die semitischen Weisen, die den Talmud in der Zeit vom 3. bis 6. Jahrhundert nach Beginn unserer Zeitrechnung verfassten, debattierten darüber, ob man das Baden im Meer am Sabbath erlauben sollte. Das Gesetz des Talmuds verbietet nämlich das Durchführen aktiver Therapien am Tage des Herrn (Sabbath) - selbstverständlich ausgenommen, wenn sie unmittelbar zur Lebenserhaltung notwendig sind. Es wurde beschlossen, dass am Sabbath im "Großen Meer" (Mittelmeer) und im "Tiberianischen Meer" (See Genezareth) das Baden erlaubt sei, jedoch nicht im "Sodomitischen Meer", dem Toten Meer. Die Begründung lautete, dass die meisten Menschen mit der Absicht im Toten Meer baden, um eine medizinischen Behandlung zu erfahren - nicht aber beim Baden in den anderen Meeren.

In der bedrückenden Atmosphäre des Mittelalters, nach dem Niedergang des Römischen und Byzantinischen Reiches, verarmte die Region um das Tote Meer und isolierte sich. Die biblische überlieferung zu Sodom und Gomorrha (Genesis 19, Vers 24/25) weckte dunkle Gedanken an Sünde und Vergeltung. Aberglaube und finstere Legenden waren weit verbreitet.

Heutzutage wird angenommen, dass die biblischen Städte Sodom und Gomorrha sich in dieser südlichen Region befunden haben, bis sie durch eine verheerende Umweltkatastrophe zerstört wurden. Geologen und Historiker vermuten, dass es möglicherweise durch ein Erdbeben oder durch massive Erderschütterungen zum Untergang dieser legendären Orte gekommen ist.

Obwohl das Wasser des Toten Meeres bereits Mitte und Ende des 18. Jahrhunderts zweimal chemisch analysiert wurde, geschah es erstmals wieder zu Napoleons Zeiten, dass Geografen und Wissenschaftler das Gebiet erneut erforschten. Seit dem gibt es, neben der Geschichtsschreibung, eine kontinuierliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Naturphänomen Totes Meer und seinen nachweislich heilenden Kräften.

Das Salzwasser des Toten Meeres
Gespeist von zahlreichen unterirdischen Mineralquellen, hat sich im Toten Meer über Jahrtausende hinweg eine einmalig hohe Konzentration von Mineralien und Spurenelementen angesammelt. Im Vergleich zu anderen Meeren, die einen Salzgehalt von rund 3 Prozent haben, weist das Tote Meer eine einzigartige Mineralsalz-Konzentration von über 30 Prozent auf. Verständlich also, dass das Tote Meer im Hebräischen "Jam ha'melach = Meer des Salzes" genannt wird. Diese extreme Salzkonzentration im Wasser bewirkt eine hohe Dichte, die u. a. dafür verantwortlich ist, dass Badende im Toten Meer nicht untergehen können.

Das Tote Meer bietet nur einzelligen Lebewesen in Form von Bakterien- und Algenarten einen möglichen Lebensraum. Fische, die vom Jordan Fluss ins Tote Meer gespült werden, haben dort zwar keine Lebenschance, doch tragen auch sie zur organischen und anorganischen Zusammensetzung des Toten Meeres bei.

Die Mineralien im Toten Meer
Zu seinen besonderen Eigenschaften gehört es, arm an Natriumchlorid, aber reich an Magnesium, Kalium, Kalzium und Brom zu sein:
Magnesium
normalisiert das Hautmilieu und verbessert die Mikrostruktur der Epidermis. Magnesium-Ionen gelangen in den stoffwechselwirksamen Bereich der Haut und beeinflussen dort den gesamten Energiestoffwechsel. In der Epidermis (Oberhaut) können Magnesium-Ionen sogenannte Salzdepots bilden, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut bewahren und diese geschmeidig weich erhält.
Kalium
ist ein Grundbaustein des menschlichen Körpers. Es reguliert den Wasserhaushalt der Haut, stärkt ihre Abwehrkräfte und wirkt entzündungshemmend.
Kalzium
 wirkt anti-allergisch, juckreizstillend und beruhigt die empfindliche Haut. Es verhindert Infektionen und fördert die Hautbalance.

Brom
 ist zur Bildung des zyklischen Hormons AMP notwendig, welches die Regeneration der Haut reguliert und die Normalisierung des Abschuppungsprozesses gewährleistet. Es hat eine äußert beruhigende Wirkung auf die Haut und den gesamten Organismus.

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