Samstag, 25. November 2017

Apotheke-Raabtal
Ludwig-Binder-Straße 27, Gleisdorf

Wie schön darf man(n) sein?

Nicht nur schwule Männer, sondern auch so genannte „Metrosexuelle“ haben ihre Scheu vor Kosmetika längst abgelegt und bemühen sich um ein gepflegtes attraktives Äußeres.

Dermatologische Behandlungsmethoden können sie dabei medizinisch fundiert unterstützen.

Dermatologische Behandlungsmethoden können sie dabei medizinisch fundiert unterstützen.

"Alles, was ein Mann schöner ist als ein Aff’, ist ein Luxus“, meinte vor geraumer Zeit die Tante Jolesch in Friedrich Torbergs gleichnamigen Buch. Seitdem haben sich die Zeiten drastisch geändert.

Man denke nur an David Beckham, den englischen Fußballspieler, der zum modischen Vorbild für Millionen von Männern weltweit wurde. Dolce & Gabbana hat ihm eine ganze Kollektion auf den Leib geschneidert, der Flankengott wechselt die Frisuren öfter als Madonna. Außerdem verwendet er angeblich den Nagellack seiner Gattin Victoria und schloss vor kurzem einen Millionen schweren Vertrag mit einem Hersteller von Rasierprodukten ab. Glatte Haut zahlt sich eben aus!

David Beckham ist das, was man seit einigen Jahren auch hierzulande „metrosexuell“ nennt. Diesen begriff erfand der britische Journalist Mark Simpson vor mittlerweile zehn Jahren. Er wollte damit die wachsende Gruppe jener Männer beschreiben, die auf ihr Äußeres Wert legen. Da Simpson die Käufer von Herrenparfüm, Deo und Männerkosmetika vor allem in Großstädten vermutete, nannte er sie metrosexuell (von: Metropole = Großstadt). Simpson erwies sich damit als begrifflicher Trendsetter, denn die Sorge ums eigene Aussehen, lange Zeit ein Privileg schwuler Männer, hat längst auch die heterosexuellen ergriffen. Tatsächlich wurde niemals zuvor in der Geschichte des „starken Geschlechts“ derart viel gecremt und rasiert wie heute. Und Tausende von ihnen lassen mittlerweile auch die plastische Chirurgie nachhelfen: In Deutschland wird bereits ein Drittel aller Schönheitsoperationen an Männern durchgeführt.

Schöne Haut = Gesunde Haut
Zwischen oberflächlichen kosmetischen Korrekturen und chirurgischen Eingriffen gibt es aber auch einen Mittelweg – wie ihn zum Beispiel Dr. Heidemarie Pernerstorfer- Schön praktiziert. „Eine gesunde Haut ist auch eine schöne Haut“, so lautet das Credo der Dermatologin und fügt hinzu: „Das gilt für Frauen wie auch für Männer.“ In ihrer Ordination in der Wiener Innenstadt nimmt sie sich immer öfter der dermatologischen und auch ästhetischen Anliegen von Männern an.

Schönheit und schöne Haut beginnen auch für den Mann im Gesicht. Eine Reihe von minimalen unterstützenden Methoden kann dem medizinisch wirkungsvoll nachhelfen. Zum Beispiel Skin-Refreshment, wenn sich die Gesichtshaut rau oder uneben anfühlt oder man(n) auf ganz sanfte Weise etwas gegen Faltenbildung tun will. Dabei werden in halbstündigen Sitzungen mit Mikrodermabrasion und Ultraschallbehandlung die oberste Hautschicht und ihre Verunreinigungen entfernt – und zwar auf angenehme Weise. Eine andere wirkungsvolle Methode zur Verjüngung der Gesichtshaut ist das Peeling: „Dabei werden Alpha-Hydroxy-Fruchtsäuren oder andere Substanzen zur vorsichtigen Entfernung der obersten Hautschichten eingesetzt.“ Je nach Tiefe des Peelings erscheint die Haut so um Jahre jünger.

Der Reiz der glatten Haut
Wer nicht David Beckham heißt, keinen Vertrag mit Rasiermittelerzeugern, stattdessen aber eingewachsene Barthaare oder Körperhaare an unerwünschten Stellen hat, für den empfehlen sich dauerhafte Epilationen mit Laser. Durch energiereiches Licht werden die Stammzellen dunkler Haare zerstört und dauerhaft am Nachwachsen gehindert. In einigen wenigen Sitzungen werden dabei durch den gepulsten Lichtstrahl die Haarwurzeln funktionslos gemacht. Das Resultat ist eine glattere Haut ganz ohne Rasieren – und ohne Hautreizungen an den Problemstellen.
Was für die Frauen die Cellulite ist, sind für die Männer die „Love-Handles“, also der mehr oder weniger ausgeprägte Schwimmreifen um den Bauch. Ähnlich wie für die Behandlung gegen Cellulite ist auch für die Behandlung männlicher „Problemzonen“ eine neue Methode namens Endermologie bestens geeignet. Dieses medizinisch getestete Verfahren arbeitet wie eine intensive, gleichbleibende Massage und dringt durch eine spezielle Technik bis in sehr tiefe Schichten vor. Dadurch führt sie auf entspannende und wirkungsvolle Weise zur Gewebsstraffung und bildet erschlaffte Partien nicht nur rund um den Männerbauch nachhaltig zurück.

Solche Investitionen in all das, „was ein Mann schöner ist als ein Aff’“, mag manchen Menschen immer noch als ein Luxus erscheinen. Eine wachsende Zahl von Männern und Frauen wissen diesen Luxus – anders als weiland die Tante Jolesch – mittlerweile allerdings sehr zu schätzen.

Zur Person
OA Dr. Heidemarie Schön
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie,
Oberärztin im Hanusch-Krankenhaus,
Porzellangasse 44-46, 1090 Wien

Copyright © - Alle Rechte vorbehalten, Realisiert durch Kaindl Communications GmbH und plusminus design®